Fachvortrag SoLeSpie – Soziales Lernen mit Spielen (Museumsquartier Wien, Ramada Salzburg)

      

    September 2011

Einladung zum Fachvortrag:  Die Schule im Wandel –  Soziales Lernen mit Spielen

Dipl. Päd. Sieglinde Landauer, BA, MA

In Zusammenarbeit mit der Donau Universität Krems, Lehrgang Medienspielpädagogik 2009 (Department für Kunst- und Bildwissenschaften, Zentrum für angewandte Spieleforschung)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe KollegInnen,

eine wichtige Frage im Zusammenhang mit dem Sittenbild postmoderner Gesellschaften ist jene nach allgemein gültigen Werten des Zusammenlebens und -lernens, die alle – vor allem auch junge Menschen – anerkennen und akzeptieren können. Wie steht es in einer Zeit des Werteverfalls, der Multioptionalität, der radikalen Transformation der Kommunikations- und Wissenstechnologien mit den Jüngsten der Gesellschaft? Wie verkraften Kinder die Vielfalt unterschiedlicher Norm- und Wertsetzungen und eine fehlende familiäre Zuwendung? Wie gehen sie mit Wohlstand, Konsumorientierung und überbordenden Freizeitangeboten um? Wie halten sie vielfältigen medialen Einflüssen stand? Die möglichen Folgen sind seelische Verwahrlosung, Identitätsdiffusion, Orientierungslosigkeit, Zukunftsangst und soziale Marginalisierung. All diese Dinge betreffen vor allem auch den schulischen Umgang miteinander, der oft von Aggression, Gewaltbereitschaft und Verweigerung geprägt ist. Mehr und mehr sind Pädagogen und pädagogisch Verantwortliche in institutionalisierten Bildungssystemen damit konfrontiert, gesellschaftliche Vorgaben und Schieflagen erzieherisch ausgleichen zu müssen. Wie das geschehen kann, führt SoLeSpie (Soziales Lernen mit Spielen) sehr vielschichtig vor Augen.

Der Fachvortrag zum schulischen Game-Based-Social-Learning Projekt an der HS-Saalfelden Bahnhof (Schuljahr 2010/11) wendet sich an Unterrichtende und stellt theorie- und praxisorientiert dar, warum Soziales Lernen in der Schule immer wichtiger wird und wie man als Lehrer anhand spielbasierter sozialer Lernszenarien den schulischen (Erziehungs-) Alltag gestalten kann.

Die Donau-Universität Krems lädt Sie und Ihre KollegInnen zum kostenlosen Fachvortrag  ein:

24. Sept. 2011/15:00 Uhr  – Museumsquartier Wien

30. Sept. 2011/16:00 Uhr – RAMADA Salzburg

Nähere Informationen und Anmeldung unter: http://www.donau-uni.ac.at/ags

Anfragen bei: karin.kirchmayer@donau-uni.ac.at

 

Die Fachvorträge zum spielbasierten sozialen Lernen wurden von einem interessierten Publikum gut angenommen und konnten das Bewusstsein für vielschichtige soziale Lernprozesse anhand spielerischer Lernsettings in der Schule wecken und fördern. Auf Grund des von den Vortragsteilnehmern geäußerten Wunsches mehr über SoLeSpie zu erfahren bzw. Einblick in konkrete Unterrichtsmaterialen zu bekommen, kam es zu folgender Entscheidung:

Auf Grund des mehrfach bekundeten Interesses an der Umsetzung spielerischer sozialer Lernszenarien wie sie im Fachvortrag: Die Schule im Wandel  – Soziales Lernen mit Spielen (SoLeSpie) vorgestellt wurden,

planen wir (Donau Universität Krems – Department für Bildwissenschaften – Zentrum Applied Game Studies) im Jahr 2012 ein zweitägiges Seminar, in dem diese Unterrichtsmethodik detailreich bearbeitet und umgesetzt wird.

Nach theoretischen Inputs werden praxisrelevante Unterrichtsmethoden zur Durchführung spielbasierter sozialer Lernsettings erarbeitet. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung werden an die Seminarteilnehmer fertig ausgearbeitete Unterrichtsmaterialien als konkreter Leitfaden für soziale Lernsequenzen mit SoLeSpie übermittelt. Da die Weitergabe dieser Ausarbeitungen an eine profunde Einführung gebunden ist, ist die Teilnahme am Seminar „SoLeSpie – Soziales Lernen mit Spielen“ für interessierte Pädagogen eine Garantie dafür, in der Folge den eigenen Unterricht als  schulisches Game-Based-Social-Learning perfekt planen und abwickeln zu können. Wir erlauben uns Ihnen nach der Fixierung der begleitenden Umstände (Datum, Inhalte usw.) zum Fachseminar „SoLeSpie“ (Seminarleitung: Landauer Sieglinde/ Ort: Donau Universität Krems) eine Benachrichtigung zukommen zu lassen.

Interessierten steht Frau Karin Kirchmayer (karin.kirchmayer@donau-uni.ac.at) gerne zur Verfügung.