Mitten im Film durch räumliche Tiefe

Ein 3D-Film (dreidimensionaler Film, auch stereoskopischer Film oder Raumfilm) ist ein Film, der dem Zuschauer durch stereoskopische Verfahren ein bewegtes Bild mit dem Eindruck echter räumlicher Tiefe bietet. Die Aufnahme eines 3D-Films erfolgt mittels Stereokameras, die Wiedergabe als Raumbildprojektion.

Anfang 2010 sind unzählige Kinos in Deutschland (und auch in Österreich) in der Lage, 3D-Filme vorzuführen. Ein Highlight der Film „Avatar – Aufbruch nach Pandora“, der speziell in 3D-Aufnahmetechnik mit gemischten Real- und Computergrafik-Effekten produziert wurde. Auch ich vergönne mir immer wieder diese „Kinoträume durch die rosarote 3D-Brille“.

Avatar ist mit weltweiten Gesamteinnahmen von derzeit 2,667 Milliarden US-Dollar der finanziell erfolgreichste Film aller Zeiten. Er übertrifft damit den bisherigen Rekordhalter Titanic und ist somit auch der erste Film, der die 2-Milliarden-Dollar-Marke überspringen konnte.

Ich habe den Film zusammen mit meinem älteren Sohn gesehen, und er (der Film) hat mich letztendlich nicht so fasziniert, wie ich es mir erwartet hatte. Das „Feuerwerk“ an Spezialeffekten konnte mich nicht wirklich fesseln, obwohl der Film streckenweise (in diesem Bereich) alles vorher Dagewesene  bei Weitem überstieg. Trotzdem war ich am Ende des Kinoabends (nach drei Stunden im Kinostuhl) froh, dass ich wieder aufstehen durfte. Geweint habe ich nicht, wohl habe ich zwischendurch (während ruhigerer Szenen) ein kleines Nickerchen gemacht (mea culpa – ich schäme mich). Winnetou hat mich (damals) tiefer ins Herz getroffen, wobei die Nav’is auch mit Pfeil und Bogen unterwegs waren. 

 

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