Von Mecki zu Håkon Nesser und Henning Mankell

Meine Lieblingsautoren haben sich verändert (die Einen haben die Anderen abgelöst) und alle sind in die Jahre gekommen, wobei sich der Lieblingsschriftsteller meiner Kindheitstage  sehr gut gehalten hat … Der Pfeife rauchende, kleinbürgerliche Igel, der als Identifikationsfigur und Sympathieträger den Zeitgeist der Fünfziger Jahre in sich trug und als stachelige Gemütsperson Jung und Alt begeisterte, stellte seine Abenteuer (auf den Buchumschlägen der Meckibücher) als von ihm selbst geschrieben dar.

 

 

 

 

Ich hoffe, dass kein Zweifel daran besteht, dass Håkon Nesser und Henning Mankell jene Krimis, die unter ihrem Namen veröffentlicht wurden (und werden), selbst „fabriziert“ haben.

In den vergangenen Jahren bin ich zu einem begeisterten „Krimifan“ mutiert. Schluss mit „Liebesmärchen und Mädchengeschichten“. In meiner (kargen) Freizeit lese ich Kriminalromane und „zur Abwechslung “

… schaue ich mir Kriminalfilme im Fernsehen an. Meine absoluten Favoriten sind die „Nordlichter“ Nesser und Mankell (er wurde im deutschsprachigen Raum durch seine Kriminalroman-Serie über Kurt Wallander bekannt).

Hakon Nesser gilt, neben Henning Mankell als einer der besten Krimiautoren Schwedens. Sein Roman Kim Novak badede aldrig i Genesarets sjö (Kim Novak badete nie im See von Genezareth) von 1998 wurde 2005 verfilmt und ist vielerorts zur Schullektüre geworden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kim_Novak_badete_nie_im_See_von_Genezareth

Es gibt dazu eine Audio-CD von „Brigitte-Hörbuch-Edition“ auf der Dietmar Bär (deutscher Schauspieler), Nessers erzählerische Raffinesse virtuos bis zum letzten Satz auskostet. Er liest die Geschichte einer großen, ungewöhnlichen Liebe und einer tödlichen Verstrickung mit atemloser Stimme und Intensität.

http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=260116

Nessers „Van-Veeteren-Krimi-Reihe“ wurde ebenfalls verfilmt und auch in Deutschland (und Österreich) ausgestrahlt.