Zurück in die Zukunft – Entwicklungslinien

Dazu der passende Film:

 

Eine „Biografie“ (aus dem Griechischen kommend) ist die Lebensbeschreibung einer Person. Sie ist die mündliche oder schriftliche Präsentation des Lebenslaufes eines (anderen) Menschen. Ein Sonderfall der Biografie ist die „Autobiografie“. Diese schreibt (oder schrieb) der Betreffende (großteils) selbst. Er ist somit der Autor seiner eigenen Lebenserfahrungen. Ziel ist, dass vom Leben eines Menschen eine Spur übrig bleibt, die die Nachkommenden darüber informiert, was war und was geschehen ist.

Den (eigenen) Lebenslauf, oder Teile daraus, zu beschreiben ist auch Sinnkonstruktion. Dies führt weiter zur Frage nach dem subjektiv gemeinten und dem objektiv stattgefundenen Leben. Jeder Mensch entwirft seine eigene Biografie immer im Zusammenhang mit unterschiedlichen Lebenssituationen und so sind Biografien ein wichtiges Instrument der Erinnerung – z.B. in Bezug auf die eigenen medialen Vorlieben und Schwerpunkte in frühen Jugendtagen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Biografie

Wenn man diese Erinnerungen zu einem „großen Ganzen“ zusammensetzt, kann man einen Bogen spannen von der frühkindlichen Mediennutzung bis zu einem sehr bewussten, erwachsenen Umgang mit der eigenen Medienwelt. Durch die Präsentation (Weblog) dieser Dinge ergibt sich eine autobiografische Selbstbetrachtung, die als Spiegelbild der eigenen Vergangenheit auf uns (zurück-) reflektiert (wird).

In den folgenden Postings möchte ich dazu Stellung nehmen, was (in mir) von Gulla, Taummännlein, Baby-Sitter Boogie, Winnetou und Schundheftchen (übrig) geblieben ist. Wie haben mich diese Dinge geprägt und in Bezug auf meine mediale Weiterentwicklung beeinflusst?  War das alles positiv oder doch eher negativ, hat es mich „voran“ gebracht, hat es „nur“ Spaß gemacht oder hat es mich auch nachhaltig beeinflusst und festgelegt? War es (langfristig) wichtig, oder nur (irgend) ein Teil meines Lebens? Was lese, sehe, bearbeite und konsumiere ich (in Bezug auf Medien) heute?

So gehen wir gemeinsam auf eine Zeitreise „zurück in meine mediale Zukunft,