Und die Moral von der Geschicht‘ …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Ausflug in meine „mediale Vergangenheit“ hat mich berührt und aufgewühlt, hat er mich doch auch daran erinnert, dass ich bereits eine (mediale) Vergangenheit, bzw. eine jahrzehntelang andauernde Medienbiografie habe. Unabhängig davon, welche Medien wir zeitlebens nutzen und gebrauchen, sie tragen maßgeblich zu unserer Sozialisation bei, und wir können einer frühkindlichen medialen Prägung nie mehr ganz „entkommen“. Medien sind um uns und in uns und sie helfen uns das zu sein und zu werden, was wir sind. Sie modellieren unsere Fähigkeit uns auszutauschen und mitzuteilen und helfen uns das, was das Andere (=die Welt) und die Anderen (=die Menschen) uns mitteilen möchten zu verstehen und zu verarbeiten. Die uns umgebende Welt ist auch Medienwelt und ich glaube anhand meiner Ausführungen ist klar nachzuvollziehen, dass sich diese Medienwelt in den vergangen Jahren und Jahrzehnten stark verändert hat und dass sie das auch weiterhin tun wird. Was bleibt, ist die Tatsache, dass wir mit und durch unseren Mediengebrauch wachsen und uns weiter entwickeln. Deshalb sollte jeder Mensch die Chance wahrnehmen, das mediale Angebot seiner Zeit kritisch zu hinterfragen und selbstbewusst zu nutzen, um möglicherweise neben Spaß und Genuss einen Bildungsertrag im positivsten Sinne zu realisieren, denn schon Platon sprach von der „periagoge“(Bildung) als der …

 „Umlenkung der Seele von den Schatten der Dinge zu ihrem Sein“.

Liebe Grüße

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