Kreuzidentifizierung und zwischenmenschliche Beziehung

In der psychiatrischen Kommunikation übernimmt der Therapeut die Funktion eines Spiegels. Die Kommunikation hat im Rahmen einer Kreuzidentifizierung eine weit reichende Bedeutung. Der Behandelnde zeigt dem Patienten durch seine Reaktionen, dass er dessen Ängste, ähnlich einem Spiegel, auffangen kann. Die Entwicklung von Objektbeziehungen geht mit der emotionalen Entwicklung des Individuums einher. Zuerst geht es um die Entwicklung des „Ich-bin“, erst dann kann man zum „Ich-handle“ übergehen. Der Mensch wird autonom und übernimmt für sich und seine Handlungen die Verantwortung. Diese Fähigkeiten spiegeln sich wieder in der kindlichen Symbolverwendung und im schöpferischen Spiel. Zentral sind hier die Mutter (oder der Analytiker), die sich mit dem Kind (dem Patienten) identifizieren. Im Bereich dieser Erfahrungen kommt es zu einer weitgehenden Verschmelzung mit der Mutter (dem Analytiker), sodass das Kind (der Patient) in die Lage versetzt wird, zu leben und Beziehungen aufzunehmen.

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s