Die Lokalisierung des kulturellen Erlebens

Kulturelles Erleben ist lokalisiert in einem schöpferischen Spannungsbereich zwischen Individuum und Umwelt und beginnt mit dem kreativen Leben, das sich zuerst als Spiel manifestiert. Das Objekt ist ein Symbol für die Einheit von Kleinkind und Mutter. Hier beginnt das Kind sich die Mutter nicht länger als Teil seines Selbst vorzustellen, sondern sie als Objekt wahrzunehmen. Die psychische Repräsentanz des Objektes in der inneren Welt bleibt aber nur wirksam, das Bild nur lebendig, wenn es durch die Verfügbarkeit der in der Außenwelt wahrgenommenen, gegenwärtigen Mutter, die sich dem Kind auf ihre Art zuwendet, bestärkt wird. Plaut stellte fest, dass die Fähigkeit  Bilder aufzubauen und sich ihrer durch Neukombination zu neuen Mustern konstruktiv zu bedienen – anders als bei Träumen oder Phantasien – von der Fähigkeit des Einzelnen abhängt, vertrauen zu können. Hat das Kind in seiner frühen Entwicklung und in der Folgezeit durchschnittlich gute Erfahrungen gemacht, so findet es tiefe, ja überwältigende Befriedigung im imaginativen Spiel.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s