Das ist mein Computer, was ich (er) will, das tut er …

Das Rechnen ist mir nie so wirklich leicht gefallen …

 

 

 

 

 

 

       Aber irgendwann musste ich mich auch dieser Herausforderung stellen …

 

 

 

 

 

 

So hat es dann begonnen … (mit dem Fingerabakus)

Meine erste Rechenmaschine (der Abakus) begeisterte mich eher durch die Form und Buntheit der Kugeln, als durch die Möglichkeit mit ihr rechnen zu lernen.

    

 

 

 

 

 

 

 

Die nächste Katastrophe ließ nicht lange auf sich warten …

  

 

 

 

 

Mein Aristo-Rechenschieber brachte mich während meiner Mathematikmatura ins Schwitzen und meine Professoren zur Verzweiflung, war ich doch nicht annähernd in der Lage das Ding mit den vielen „Zahlen und Skalen“ zu durchschauen, geschweige denn damit zu rechnen…

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Bald wurde die Sache interessanter.  Mechanische Rechenmaschinen bewahrten mich irgendwann davor, selber addieren, subtrahieren … usw. zu müssen.

   

Als dieses Ding (der Taschenrechner) auf den Markt kam, hatte ich mir in meinem Erwachsenenleben längst eine „Insel“ geschaffen, auf der ich weitgehend „rechenfrei“ durch das Leben kam …

 

 

 

Gott sei Dank, nie mehr einen Rechner zur Hand nehmen, nie mehr im Leben rechnen müssen, oder …?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch irgendwann war es soweit. Es wurde jene (Rechen)Maschine erfunden (produziert und verkauft), die alles vorher Dagewesene in den Schatten stellen sollte.

Das ist mein Computer, was ich will das tut er.

Manchmal tut er mehr, rechnen fällt ihm gar nicht schwer.

Was ich nicht will , das macht nun er,

er ist mein „Diener“, ich sein „Herr“.

Ich habe lange darüber nachgedacht, warum mein Computer so wichtig für mich ist, ist er doch „nur“ ein Apparat, der Daten mithilfe einer programmierbaren Rechenvorschrift verarbeiten kann.  Ich glaube ich weiß, warum mein PC, unabhängig von anderen Lebensumständen, die mich begleiten, so zentral für mich geworden ist. Es geht hier längst nicht mehr um ein „banales“ Subtrahieren, Addieren, Multiplizieren und Wurzel ziehen. Mein Computer gibt mir die Chance meine Ideen und „Visionen“ umzusetzten, zu realisieren und greifbar zu machen, indem er das „berechnet“ und nachvollziehbar macht, was ich an kreativem Potential in meinem Kopf habe. Er ist Medium, ist Informationsträger und Überträger, ist Kommunikationsmittel, ist Zeichner, Leser, Darsteller und geduldiger Mitstreiter in der Verwirklichung meines „Schöpfungsgeistes“.

Doch nun ein paar Schritte zurück in die Vergangenheit …

Die Idee mit dem „Computer als Diener“ (in meinem Gedicht) kommt nicht von ungefähr. 

Der englische Begriff computer, abgeleitet vom Verb (to) compute (Lateinisch: computare = zusammenrechnen), bezeichnete ursprünglich Menschen, die zumeist langwierige Berechnungen vornahmen, zum Beispiel für Astronomen im Mittelalter. Also mein Job wäre das nicht gewesen.

Es wäre allerdings eine vollkommen verfälschte Darstellung der Tatsachen, wenn ich an dieser Stelle nicht zugeben würde, dass mich mein „geliebter Computer“ nicht auch des Öfteren zur Verzweiflung bringt (und das nicht nur dann, wenn ich ihn „zufällig“ im Zug von Krems an der Donau nach Salzburg „verschlampe“ – doch das ist eine andere Geschichte). Technisch stellt er mich immer wieder vor unlösbare Probleme, die ich in die Hände Anderer (Versierter) legen muss. Gott sei Dank ist „Ritter Isan“ , mein treuer Begleiter im Online-Rollenspiel Runes of Magic (so mittelalterlich sein Name klingen mag) der ideale Netzwerkadministrator und IT-Fachmann für mich. Die Ironie des Ausspruches „Das ist mein Computer, was ER will, das tut er …“, bewahrheitet sich immer wieder.

Nun aber schnell zurück an meinen Computer, denn mein medienbiografischer Weblog wartet darauf endlich, endgültig fertig gestellt zu werden.

Liebe Grüße, Siela

 

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