Ö3 im Auto

 

Ein Autoradio ist ein Hörfunkempfänger, der für den Einbau in ein Kraftfahrzeug entwickelt wurde und damit besonders robust gegen Erschütterungen und Temperaturschwankungen sein muss. Neben dem Rundfunkempfang kann es meist auch bestimmte Tonträger abspielen und im Jahr 2009 wurde von „Blaupunkt“ das erste Internet-Autoradio vorgestellt.

Obwohl es seit 1920 Autoradios gibt, komme ich erst in den letzten Jahren mehr und mehr in den Genuss, dieses Medium als Begleiter meiner morgendlichen Fahrt zur Arbeit (als angenehme, nicht zu „denkintensive Berieselung“) zu nutzen. Vornehmlich sind es Robert Kratky und sein Weckerteam, die mir diese zwanzig Minuten „versüßen“, wobei ich nicht immer genau weiß, ob ich angesichts der „launigen Beiträge“ lieber lachen oder weinen soll. Im Folgenden habe ich einige der „herausragendsten Beispiele“ des typischen Ö3-Wecker-Humors gepostet.

Ein absolutes „Highlight“ zu Weihnachten 2009 die Geschichte über „Fionas Adventkranz “ frei nach dem Motto: „Weiß mit Möpsen drauf“.

Und hier noch etwas vollkommen Schräges:

http://www.youtube.com/watch?v=1Ga2I0dE8GY

Resümierend muss ich hierzu feststellen, dass ich mich in diesem Genre (als Radiohörerin) nicht unbedingt weiter (bzw. höher) entwickelt habe. Die kommerzielle Musik geht zwar (vordergründig) ins Ohr, der ewig gleiche „Beat“ aber irgendwann auf die Nerven. Das Radio ist im Gegensatz zu früher für mich nicht mehr „abendliche“ sondern „morgendliche“ Geräuschkulisse, die ich nur oberflächlich, konsumatorisch und sehr selten nutze, da inzwischen ganz andere Medien in den Mittelpunkt meines Interesses gerückt sind (dazu später mehr).

Ein Musikbeispiel:


Liebe Grüße

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2 Kommentare zu “Ö3 im Auto

  1. Ihr Umgang mit Ö3 entspricht ganz dem Meinen. Kurz in der Früh, zwecks Nachrichten (soweit bei dem Redetempo der Sprecher(Innen) überhaupt verständlich). Im Auto meist auf lautlos gestellt oder eine CD eingelegt, nur bei Verkehrsnachrichten meldet sich der Sender. Unerträglich, wie sich Kratky durch die 4 Stunden stottert und stammelt. Am meisten tut es weh, wenn er über ernste Probleme zu philosophieren versucht. Ich trauere den ersten Jahren von Ö3 nach. Auch Brigitte Xander und Rudi Klausnitzer haben geblödelt, aber die konnten sprechen und wussten, worüber. Medienerzieherisch sehe ich als Lehrer den Sender heute äußerst skeptisch, denn die Botschaft lautet: wenn selbst Radiosprecher nicht deutsch können und von dem, was sie daherplappern, keine Ahnung haben, warum sollte dann ich?

  2. Ja, es ist wirklich nicht lustig, wenn sich Herr Kratky in Ö3 durch die morgendlichen Stunden „radebrecht“.
    (http://de.wikipedia.org/wiki/Radebrechen)

    In diesem Fall kann ich nur sagen: „Nomen est omen.“ Die Umschreibung „quälen, misshandeln“ gefällt mir eigentlich ganz gut – wobei das Medium (das Radio) Gott sei Dank einen Knopf zum Ausschalten hat.

    Vielen Dank für den Kommentar und liebe Grüße, Siela

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