Und die Moral von der Geschicht‘ …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Ausflug in meine „mediale Vergangenheit“ hat mich berührt und aufgewühlt, hat er mich doch auch daran erinnert, dass ich bereits eine (mediale) Vergangenheit, bzw. eine jahrzehntelang andauernde Medienbiografie habe. Unabhängig davon, welche Medien wir zeitlebens nutzen und gebrauchen, sie tragen maßgeblich zu unserer Sozialisation bei, und wir können einer frühkindlichen medialen Prägung nie mehr ganz „entkommen“. Medien sind um uns und in uns und sie helfen uns das zu sein und zu werden, was wir sind. Sie modellieren unsere Fähigkeit uns auszutauschen und mitzuteilen und helfen uns das, was das Andere (=die Welt) und die Anderen (=die Menschen) uns mitteilen möchten zu verstehen und zu verarbeiten. Die uns umgebende Welt ist auch Medienwelt und ich glaube anhand meiner Ausführungen ist klar nachzuvollziehen, dass sich diese Medienwelt in den vergangen Jahren und Jahrzehnten stark verändert hat und dass sie das auch weiterhin tun wird. Was bleibt, ist die Tatsache, dass wir mit und durch unseren Mediengebrauch wachsen und uns weiter entwickeln. Deshalb sollte jeder Mensch die Chance wahrnehmen, das mediale Angebot seiner Zeit kritisch zu hinterfragen und selbstbewusst zu nutzen, um möglicherweise neben Spaß und Genuss einen Bildungsertrag im positivsten Sinne zu realisieren, denn schon Platon sprach von der „periagoge“(Bildung) als der …

 „Umlenkung der Seele von den Schatten der Dinge zu ihrem Sein“.

Liebe Grüße

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3 Kommentare zu “Und die Moral von der Geschicht‘ …

  1. Super Weblog, einfach Spitze!!!
    Hat mir wirklich gefallen, der Inhalt ist sehr gut aufbereitet und interessant.
    Beim Lesen fühlte ich mich in meine graue Vorzeit zurückversetzt, ich bin ja gemeinsam mit dem Fernseher auf die Welt gekommen. Beim Lesen wurde mir auch bewusst wie selbstverständlich Medien für uns sind.
    Die technische Ausführung des Weblog ist ausgezeichnet, mit den eingebauten Videos und so…
    Da ist dir wirklich ein Schmuckstück gelungen, weiter so. Aber denk dran „mach mal ne Pause!“.
    Also dann,
    Liebe Grüße dein

    ISAN

  2. Hallo Isan!
    Freut mich, dass dir meine Medienbiographie gefällt. Du bist nämlich der, der weiß wovon ich spreche, haben wir doch unsere Kinderjahre (und die erste Zeit der familiären Mediennutzung) gemeinsam verbracht.
    LG, Siela

  3. Hallo Siela!

    Meine Medienbiografie ist wirklich noch ein paar Jahre länger als die deine. Für mich gab es in meiner Jugend nur Puppen aus Stroh, die mir meine Mutter bastelte und denen wir gemeinsam Kleider schneiderten. Außerdem war es in meiner Familie üblich, am Wochenende Karten zu spielen und zu musizieren. Fernseher, Radio und Sonstiges gab es nicht, so wurde Hausmusik gemacht. Nach dem Motto: „Arm aber glücklich“, verbrachte ich gemeinsam mit meinen fünf Geschwistern eine sehr einfache Kindheit ohne moderne Medien.

    Liebe Grüße, Granny

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